BILDER SIND SCHÜSSE INS GEHIRN!

 

Die "schockartigen Wahrnehmungen" des Flaneurs in der Großstadt, die flüchtigen Augenblicksbilder, die sich in seinem Gedächtnis festsetzen, lassen sich durchaus mit dem Prinzip der Momentaufnahme vergleichen. Der vermeintliche 'Schock', der einem eher nach einem Unglücksfall ereilt, stellt sich nun als ein Fall echter Wahrnehmung dar. Man könnte das Festhalten solcher Momente vielleicht auch als "Schock-Fotografie" bezeichnen, einem "Aufblitzen" oder "Vorbeihuschen", einem kurzen Aufscheinen der Wahrheit. Umgangssprachlich reden wir auch von "Schnappschüssen".

 

Für mich sind sie viel mehr, ich nenne sie besondere Wahrnehmungsereignisse oder gar "erhabene Augenblicke"!