MOMENTE

 

 

Bilder sind Schüsse ins Gehirn.

Die "schockartigen Wahrnehmungen" des Flaneurs in der Großstadt, die flüchtigen Augenblicksbilder, die sich in seinem Gedächtnis festsetzen, lassen sich durchaus mit dem Prinzip der Momentaufnahme vergleichen.

Man könnte das Festhalten solcher Momente, diesem "Aufblitzen" oder "Vorbeihuschen" vielleicht auch als "Schock-Fotografie" bezeichnen.

Der Volksmund redet von "Momentaufnahmen" oder "Schnappschüssen".

Für mich sind sie viel mehr, nämlich besonderer Wahrnehmungsereignisse oder gar "erhabene Augenblicke".

 

 

 

 

Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute (Ansel Adams)

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