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Dez. 21 2025
A PICTURE IS WORTH A THOUSAND WORDS
"Was die Natur betrifft, genügt mir der Schnittlauch auf der Suppe". Kaum mehr bedeutet vielen heutzutage das Thema Natur oder Umwelt. Die Medien berichten gerne über die verrückte Natur, die gewalttätige Natur, die gnadenlose Natur, die Natur, die zu-, zurück- oder auch um sich schlägt, die Natur, die sich wehrt, die sich für jene Wunden rächt, die ihr die menschlichen Armeen zugefügt haben. Die Natur sollte unser Wegbegleiter sein.
Die Natur ist unendlich kreativ und mein liebstes Motiv.
Die Natur ist gleich um die Ecke.
Also, raus in die Natur!
Dez. 21 2025
YOU REAP WHAT YOU SOW
Die besten Porträts werden nicht von den technisch versiertesten Fotografen aufgenommen. Was sie benötigen ist Zeit, Geduld und Freundlichkeit. Versuchen sie eine Beziehung aufzubauen, weil Sie durch Ihre gegenseitige Beziehung einen echten Einblick in den Menschen erhalten werden, wie kurz und flüchtig er auch immer sein mag.
Denn, was Sie nicht sehen, können Sie auch nicht fotografieren.
Großartige Porträts offenbaren etwas. Solange der Mensch Ihnen nichts über sich offenbart hat, können Sie es auch nicht darstellen. Dazu muss sich die Person entspannen und Vertrauen zu Ihnen entwickeln. Sie müssen ihr echtes Interesse und echte Neugier entgegenbringen. Wenn Menschen Ihnen vertrauen, öffnen Sie sich, lassen sich von Ihnen leiten und zeigen Ihnen ein Teil von sich. Schließlich können sie nur im entspannten Zustand ihr wahres Ich zeigen.
Dann erst entsteht ein echtes Lachen, ein authentischer Blick oder es fallen die Masken, die wir meist in irgendeiner Form tragen. Ein wirklich interessant aussehender Mann garantiert noch kein interessantes oder fesselndes Foto. Uns interessieren die Gestik, die Linien, die Offenbarung einer Verbindung. Diese kommen in keinem Foto zustande, wenn die Menschen nicht wirklich bei Ihnen sind.
Dez. 21 2025
Go ahead, make my day
Bilder sind Schüsse ins Gehirn. Die "schockartigen Wahrnehmungen" des Flaneurs in der Großstadt, die flüchtigen Augenblicksbilder, die sich in seinem Gedächtnis festsetzen, lassen sich durchaus mit dem Prinzip der Momentaufnahme vergleichen. Der Schock, der einem eher nach einem Ünglücksfall ereilt, erscheint nun als der Fall echter Wahrnehmung. Man könnte das Festhalten solcher Momente vielleicht auch als "Schock-Fotografie" bezeichnen, einem "Aufblitzen" oder "Vorbeihuschen", einem kurzen Aufscheinen der Wahrheit. Der Volksmund redet von "Momentaufnahmen" oder "Schnappschüssen".
Für mich sind sie viel mehr, nämlich besonderer Wahrnehmungsereignisse oder "erhabene Augenblicke".
Dez. 21 2025
Look Into My Eyes
Das Foto lebt nicht nur von den Personen, sondern in erster Linie auch von diesem universellen Augenblick und der mitreißenden Komposition. Und das ist eine Frage des richtigen Zeitpunkts. Henri Cartier-Bresson prägte auch den Begriff des »entscheidenden Moments«, der für Fotografen sehr wichtig ist. Bresson wollte damit die Bedeutung des richtigen »Timings« hervorheben. Er beschrieb diesen entscheidenden Moment als den Augenblick, in dem die Handlung in der Szene ihren Höhepunkt erreicht und zugleich in der Kamera die bestmögliche Komposition ergibt. Das ist eine wichtige Betrachtungsweise. Er sprach nicht vom bestmöglichen oder dem am schwierigsten aufzunehmenden Moment, sondern von demjenigen, der sich am besten mit der Kamera einfangen lässt. Und genau das unterscheidet gutes Timing von schlechtem.
Dez. 25 2025
MAY THE FORCE BE WITH YOU
In unserer von Bildern überfluteten Alltagswelt bedarf es eines konzentrierten Blickes, das Fotogene zu entdecken und es gestalterisch in Szene zu setzen.
Mit der Motivfindung verhält es sich wie mit der Liebe:
Wer "krampfhaft" sucht,der findet, aber nicht das, was das Herz höher schlagen lässt.
In der Vielfalt einer bekannten Umgebung wird das Fotogene oft übersehen. Ähnlich verhält es sich mit den Bilderfluten diverser Medien, die täglich über uns hereinbrechen.
Um kreativ zu sein bedarf es sich Zeit zu nehmen, nicht um zu fotografieren, sondern um Motive zu entdecken.
Fotografieren kann man nicht einfach nebenbei, es erfordert Hingabe, Muße, Ruhe, Entschleunigung, Achtsamkeit, Fokus und die Konzentration auf den Prozess.
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